Archiv für August 2010
Dort möchte ich gerne sein …
… weil das Wetter so schlecht ist, es in Hamburg so kalt ist, dass ich mir schon den ganzen Tag überlege, die Heizung anzuschalten und ich glaube, dass der Sommer vorbei ist … Ein Bild von dem kleinen Örtchen Oia auf Santorini für warme Gedanken.
Bild von Marcel Germain via flickr
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Stina Persson
Ich bin schon lange eine Fan den Arbeiten der Illustratorin Stina Persson. Vor allem ihre Aquarellbilder haben es mir angetan. Stina ist Schwedin und lebt in Stockholm.
Sie arbeitet unter anderen für Coca Cola, Sony Music, Bloomingdale’s, American, Eagle Outfitters, DNKY, Vogue, Elle, etc.
Auf Stina Perrsons Homepage gibt es auch noch Scherenschnitte, Acryl- und Tuschezeichnungen, fotoeingebundene und ”kantige” Zeichnungen zu sehen. Ebenfalls interessant ist Stinas News. Dort zeigt sie Fotos von Ihren Werken (z.B. Zeitschriften, Ausstellungen, T-Shirts, Pflegeartikel).
Ab 9. September kann man in New York eine Ausstellung von ihr besuchen. Also, falls Ihr zufällig dort seit, auf jeden Fall vorbeischauen.
Supergut gefällt mir der Replay-Werbespot. Ich finde hier wurde Stinas Stil durch die fließenden Überblendungen ihrer Bilder toll umgesetzt.
alle Bilder via Stina Persson
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So oder so ähnlich …
… sieht mein Tagesablauf auch aus. Erinnert mich sehr an meine Arbeit, vor allem da ich gerade selbst hier an meinem Schreibtisch sitze und schneide … und schneide … und falze und klebe … und schneide … So ist das, bei echter Handarbeit …
Mir wurde mal angeboten, das ein Kamera-Team mich bei der Arbeit filmt, um einen kleinen Werbetrailer daraus zu erstellen. Ich habe dankend abgelehnt, da ich dachte meine Arbeit ist nicht so interessant. Wer will mir schon beim entwerfen am Computer und beim Ausschneiden, kleben und falzen von Papier zusehen. Dieses süße Video hat mich eines Besseren belehrt.
Creating Christina & Mark’s Wedding Invitations from KC and Sara on Vimeo.
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Jonathan – Babykarte
Für das Design dieser Babykarte gab der Froschkönig auf dem Strampler von Jonathan die Inspiration. Ein royales Muster mit einer Krone umrahmen die Ankündigung und die wichtigsten Daten des kleinen Mannes. Auf der Rückseite wiederholt sich das Muster. Der kleine Frosch gibt den Hinweis auf die neue Adresse der Familie (wurde für den Blog entfernt). Die Karte hat ein sogenanntes XL-Format (17,5×12,5 cm), besonders praktisch, da es größer ist als eine normale Postkarte, jedoch auch nur 45 Cent Porto kostet.
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Illustrierte Kochrezepte von Künstlern aus der ganzen Welt
Es wird ja gesagt, dass es wahnsinnig viele Menschen gibt, die Kochshows sehen, ohne jemals etwas nachzukochen. Ich habe das Gefühl, das ist mit Kochbüchern und -zeitschriften ähnlich. Man hat sie zu Hause, kocht aber selten auch nur ein Rezept. Da ist es doch nett, wenn die Bücher immerhin schön anzuschauen sind. Dann hat man sozusagen einen “Mehrwert” und das Gefühl, das Geld nicht ganz ohne Grund aus dem Fenster geworfen zu haben.
Auf dem Blog “They Draw and Cook” können Künstler aus der ganzen Welt ihre illustrierten Kochrezepte einreichen. Einzige Bedingung, das Kochrezept muss eine bestimmte Größe haben. Entstanden ist dieser Blog nämlich aus einem Grund, den viele Künstler/Grafiker/Kreative kennen: Man möchte Verwandten/Bekannten ein tolles selbstgestaltetes Geschenk machen, fängt voller Elan an und wird dann vom Alltag eingeholt. Bei mir liegt auch so manches privates Projekt auf Eis. Obwohl ich tausend Ideen habe, fehlt meist die Zeit. Aber wie heißt es so schön, aufgeschoben ist nicht aufgehoben … Zurück zu “They Draw and Cook” … Nate Padavick & Salli Swingdell wollten mit Hilfe von Illustratoren-Freunde ein Kochbuch für Freunde und Verwandte zusammenstellen. Leider hat es ein Illustrator bis heute nicht geschafft, sein versprochenes Rezept einzureichen. Also haben die beiden beschlossen einen Blog zu eröffnen, in dem noch viele weitere Rezepte veröffentlicht werden können. Ein Buch soll es dann später zu kaufen geben.
Eigentlich sollte man den Illustrator, der keine Zeit hatte, sein Projekt einzureichen dankbar sein. Schließlich angaschieren sich wegen ihm weltweit Künstler und teilen Ihre Arbeiten auf diesen Blog. Ich glaube, ich erkläre “They Draw and Cook” zu einem meiner neuen Lieblingsblogs.
alle Bilder via “They Draw and Cook“
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Büro-Inspirationen “this ain’t no disco”
Auf der Seite “this ain’t no disco” gibt es jede Menge Büro-Inspirationen von verschiedenen Agenturen aus der ganzen Welt. Manche sind edel, manche ausgeflippt und andere einfach unbeschreiblich. Denkt man über eine Renovierung der eigenen Agenturräume nach oder möchte einfach nur mal von einem großen Büro mit offenem Kamin oder gar einem umgebauten Industriegebäude als Arbeitsstätte träumen, dann lohnt sich der Besuch.
Es soll ja einige Glückliche geben, die bereits in den perfekten Räumen arbeiten. Diese Agenturen können Ihren Arbeitsplatz auf der Seite vorstellen und sich mit 1-5 Sterne bewerten lassen.

Trust Creative Society
Michion Ltd
Crowell Advertising, Marketing and PR
JoussenKarliczek GmbH
alle Bilder via this ain’t no disco
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Passend zur Hochzeitsdekoration – Photo Booth für schöne Erinnerungen
Ich wollte vor ein paar Jahren für die Hochzeit meiner Schwester unbedingt einen echten Fotoautomat leihen. Die Kosten waren so immens, dass wir uns dagegen entschieden haben. Inzwischen hat sich Dank einiger kreative Fotografen ein anderes System durchgesetzt. Es reicht im Grunde eine weiße oder auch bunte Wand. Davor ein paar Stühle, ein Sofa oder andere Sitzmöglichkeiten gestellt (muss nicht sein), eine gute Kamera auf einem Stativ mit Selbstauslöser aufgebaut und schon kann es losgehen. Die Gäste können sich während der Feier selbst knipsen. In diesen unbeobachteten Momentaufnahmen kommt es oft zu völlig überraschenden und nicht selten zu sehr lustigen Fotos.
Später kann man dann die Fotos der jeweiligen Gäste als kleine Erinnerung an diesen Tag mit in die Dankeskarte legen, man kann die Bilder in ein extra Fotoalbum kleben oder sich sogar einen Film schneiden. Dadurch, dass die Kamera statisch ist, erzielt man einen sehr schönen Stop-Motion-Charakter. Hier habe ich mal ein Beispiel rausgesucht:
Die Kamera und das Stativ muss man nicht unbedingt kaufen. Man kann im Vorfeld Freunde und Verwandte fragen, ob sie vielleicht eine Kamera oder Stativ mitbringen können. Hat man einen Fotografen angerschiert, hat er vielleicht eine Zweitkamera, die er zur Verfügung stellt. Am Besten ist eine Digitalkamera, dann muss man nicht so oft den Film wechseln. Es ist ratsam sich um mehrere Speicherkarten zu kümmern und dafür zu sorgen, dass die Kamera über genügend Akkus bzw. Strom verfügt. Ein Selbstauslöser ist schon ab 15,00 Euro zu haben, ein normales Stativ kostet ca. 30,00 Euro.
Möchte man keine weiße Wand, lässt sich mit einfachen Mitteln eine schöne Kulisse bauen. Zum Beispiel mit verschiedenen Stoffen, Vorhängen oder einer bemalten Sperrholzplatte. Man sollte sich im Vorfeld überlegen, wo man so einen Photo Booth aufstellen bzw. einrichten kann und wie viel Platz man zur Verfügung steht. Zusätzlich sollte man auf genügend Licht achten. Mit verschiedenen Accessoires kann man die Fantasie seiner Gäste beflügeln. Zum Beispiel Schirme, Hüte, kleine Tafeln oder Pappen, auf die man etwas schreiben kann, Brillen, falsche Schnurrbärte, Schwimmflügel, eigentlich alles aus dem Partybedarf oder Kostümverleih.
Natürlich sind bei den Dekorationsmöglichkeiten des Photo Booth keine Grenzen gesetzt. Man kann in eine gestellte Wand z.B. Löcher sägen und sie rundherum, wie Bilderrahmen bemalen. Die Gäste können sich dann davor oder dahinter stellen (siehe unteres Bild). Man kann Kinostühle aufstellen. Holzpaneele anbringen, etc. oder den Boden so liebevoll dekorieren wie in dem unteren Bild “Beside the Seaside” zu sehen ist.
Soll der Hintergrund zum Hochzeitsdesign passen, bin ich gerne behilflich. Ich kann einen nach Ihren Wünschen gestalteten Hintergrund inklusive Druck schon ab 200 Euro (inkl. MwSt.) anbieten. Bei Interesse oder Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Einfach eine kurze Mail schreiben oder anrufen und ich erstelle ein unverbindliches Angebot.
Hier habe ich einige Beispiele zusammengestellt.
Bilder via cherrytreeoccations
Bild via Swanky Tables
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Denn Bleistifte sind zum Schnitzen da
Ich musste schon zwei Mal hinsehen, bevor ich begriffen habe, dass im ersten Bild kleine Buchstaben aus den Bleistiftspitzen geschnitzt wurden und die unteren Kunstwerke überhaupt Bleistifte sind. Solch eine Fingerfertigkeit besitzt der in Brasilien geborene Dalton Ghetti. Ghetti lebt jedoch in Connecticut. Das Faszinierende ist, dass das Schnitzen für den gelernten Schreiner eigentlich nur ein Hobby ist, das er in den letzten 25 Jahren perfektioniert hat. Seine Hilfsmittel sind unter anderen eine Rasierklinge, Nähnadel und einn Schnitzmesser. Für manche Schnitzereien braucht er Monate, für andere sogar Jahre. Da ist es nicht verwunderlich, dass er Skulpturen, die zerbrochen sind in einer Schachtel aufhebt. Es sind immerhin um die 100 Stück. Leider kann man keines dieser kleinen Meisterwerke erstehen. Dalton Ghetti verschenkt sie nur an Freunde. Schön, dass es jetzt wenigstens ein paar Bilder im Netz gibt (Telegraph.co.uk).
Eine schöne Idee finde ich, sind die “Teardrop” Skulpturen. Seit 2002 schnitzt Ghetti jeden Tag einen Bleistift für jedes Opfer des 11. September 2001. Es wird 10 Jahre dauern, bis er fertig ist. Am Schluss wird es eine große Träne ergeben.

Bilder via Kronikle.kidrobot.com
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200-jähriger Kalender aus München
Dieser typografische in Letterpress gedruckte Kalender verrät uns durch ein ausgeklügeltes System Datum und Wochentage von 1900-2099. Ausgedacht hat sich das die Münchner (für alle Nichtbayern: Münchener) Agentur Sonner, Vallée u. Partner. Gedruckt wurde, wie meine Visitenkarten, auf 600 g Papier. Dadurch lässt sich das Gedruckte besonders gut erfühlen. Zudem wirkt es gleich auf den ersten Blick plastisch. Die Agentur hat noch viele andere schöne Printprojekte umgesetzt. Einfach mal durch das Portfolio von Carolin Sonner & Patrick Vallée klicken.
Bilder via beastpieces.com
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Farbenfrohes Karibik-Feeling
Mit Urlaub in fernen Ländern wird es bei mir dieses Jahr nichts. Das wäre eigentlich nicht schlimm, schließlich gibt es in Hamburg immer etwas zu entdecken, gerade bei Sonnenschein ist es hier wunderschön. Leider erinnert das Wetter im Moment jedoch eher an graue Herbsttage. Deswegen freue ich mich, diese Fotos des neuen W Hotel Retreat & Spa in Vieques Island an der Küste von Puerto Rico entdeckt zu haben. Schön farbenfroh! Entworfen wurde das Hotel von der in Spanien geborenen Patricia Urquiola. Es gibt 157 Zimmer und Suiten mit jeweils einem eigenen Balkon oder einer Terrasse. Außerdem gibt es dort verschiedene Cafes/Restaurants, einem Spa Bereich, einer Feuerstelle, damit es abends beim Draußensitzen nicht kalt wird, zwei abgeschiedene private Strände, einen Pool, ein Business-Center, etc. Man hat versucht, die umgebende Natur in die Architektur mit einfließen zu lassen. Traumhaft. Ich vergrößere mir jetzt einfach mal eines dieser Fotos und stelle mir vor, dass ich dort bin. – Schon geht es mir besser.
Bilder via contemporist












